Canon Ef S 18 55mm F 3.5 5.6 Iii Test

Also, liebe Freunde der Pixel-Punsch-Party! Setzt euch, nehmt euch einen Keks (oder drei), denn heute reden wir über ein Objektiv, das so allgegenwärtig ist wie schlechte Witze auf Familienfeiern: das Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 III. Ja, genau, das Kit-Objektiv. Das, das in fast jeder Canon Spiegelreflexkamera steckt, die man jemals gesehen hat. Das, von dem manche sagen, es sei so unscheinbar, dass es in einer Gruppe von schwarzen Socken verschwinden könnte.
Aber Moment mal! Bevor ihr jetzt gelangweilt gähnt und euch dem nächsten Katzenvideo zuwendet, lasst mich euch sagen: Dieses kleine Ding hat mehr drauf, als man denkt! Klar, es ist kein Zeiss Otus für 5000 Euro, mit dem man die Poren auf der Haut einer Ameise in 4K filmen kann. Aber es ist ein Arbeitstier. Ein zuverlässiger Kumpel. Ein... nun ja, ein Kit-Objektiv!
Was kann das Ding überhaupt?
Okay, die technischen Daten sind nicht gerade zum Ausflippen. 18-55mm Brennweite bedeutet, dass ihr von einem relativ weiten Winkel (genug für Landschaftsaufnahmen, wenn ihr nicht gerade die Alpen ablichten wollt) bis zu einem leichten Telebereich (ideal für Portraits eurer Oma, wenn sie nicht zu weit weg sitzt) alles abdecken könnt. Die f/3.5-5.6 Blende ist... nun, sagen wir mal so: Es ist keine Blende, die euch dazu befähigt, den Hintergrund so zu verwaschen, dass eure Motive aussehen, als würden sie in einer Wolke aus Einhorn-Pups leben. Aber für Schnappschüsse bei Tageslicht reicht es allemal!
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Fakt am Rande: Wusstet ihr, dass die 18-55mm Brennweite ungefähr dem Sichtfeld entspricht, das wir Menschen haben? Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es ist schon verdammt nah dran! Stell dir vor, du hast dein Auge als Kameraobjektiv! Verrückt, oder?
Und die Bildqualität? Nun, hier scheiden sich die Geister. Einige sagen, sie sei so scharf wie ein Butterbrotmesser. Andere sagen, sie sei überraschend gut für den Preis. Ich sage: Sie ist in Ordnung. Nicht mehr, nicht weniger. Sie macht Bilder. Und manchmal, wenn das Licht gut ist und der Fotograf nicht gerade von einem Eichhörnchen abgelenkt wird, macht sie sogar richtig gute Bilder!

Aber Achtung: Das Objektiv hat seine Macken! Es ist nicht gerade bekannt für seine Robustheit. Wenn ihr es fallen lasst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich in seine Einzelteile zerlegt. Und die chromatische Aberration (diese hässlichen Farbsäume an Kontrastkanten) kann manchmal etwas nervig sein. Aber hey, niemand ist perfekt! Selbst Brad Pitt hat wahrscheinlich mal einen Pickel.
Der Test: Die ultimative Kit-Objektiv-Challenge!
Also, was haben wir beim Testen gemacht? Zuerst haben wir es mit in den Zoo genommen und versucht, ein scharfes Bild eines Faultiers zu bekommen. Das Ergebnis? Das Faultier war schärfer als ich erwartet hatte, aber es hat immer noch ausgesehen, als hätte es gerade eine philosophische Krise. Dann haben wir versucht, ein Portrait eines vorbeilaufenden Joggers zu machen. Das Ergebnis? Bewegungsunschärfe! Aber hey, wenigstens haben wir den Jogger nicht verängstigt.

Wichtig: Wir haben auch die Schärfe in verschiedenen Brennweiten und Blenden getestet. Und was sollen wir sagen? Bei 18mm und f/3.5 ist die Schärfe in der Mitte des Bildes ganz ordentlich, aber an den Rändern wird es etwas weich. Bei 55mm und f/5.6 ist die Schärfe insgesamt etwas besser, aber immer noch nicht umwerfend. Aber hey, es ist ein Kit-Objektiv! Wir erwarten keine Wunder!
Kuriose Tatsache: Wusstet ihr, dass es verschiedene Versionen dieses Objektivs gibt? Die Version III ist die neueste und angeblich etwas besser als ihre Vorgänger. Aber ehrlich gesagt, der Unterschied ist so gering, dass man ihn wahrscheinlich nur mit einem hochmodernen Mikroskop feststellen kann. Oder vielleicht mit einem Adlerauge.

Fazit: Sollte man es kaufen?
Die große Frage! Sollte man sich dieses Objektiv kaufen? Wenn ihr gerade erst mit der Fotografie anfangt und eine Canon Spiegelreflexkamera kauft, bekommt ihr es wahrscheinlich sowieso dazu. Und das ist auch gut so! Es ist ein tolles Objektiv zum Üben und Experimentieren. Es ist leicht, kompakt und relativ günstig. Aber wenn ihr ernsthaft bessere Bilder machen wollt, solltet ihr euch überlegen, in ein besseres Objektiv zu investieren. Ein 50mm f/1.8 ist eine gute Wahl für Portraits und Low-Light-Fotografie. Oder ein Zoomobjektiv mit größerer Brennweite, wenn ihr gerne Tiere oder Sport fotografiert.
Aber vergesst nicht: Das wichtigste ist nicht das Equipment, sondern der Fotograf! Mit etwas Kreativität und Übung kann man auch mit einem Kit-Objektiv fantastische Bilder machen. Also, nehmt euer Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 III, geht raus und macht Fotos! Und lasst euch nicht entmutigen, wenn sie nicht perfekt sind. Perfektion ist sowieso überbewertet. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei! Und wenn ihr dann mal genug Geld gespart habt, könnt ihr euch ja immer noch ein Zeiss Otus kaufen. Aber bis dahin: Frohes Knipsen!
