Call Of Duty World At War Zombies Ii

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr eigentlich nur kurz "was erledigen" wolltet und plötzlich Stunden vergangen sind? So ähnlich war das mit Call of Duty: World at War Zombies. Eigentlich wollte man ja nur mal kurz 'ne Runde mit Freunden zocken, aber dann... bäm! War man gefangen. Wie in 'nem Sog aus Untoten, Mystery Boxen und dem verzweifelten Versuch, das verdammte Pack-a-Punch zu erreichen.
Die erste Liebe rostet nicht... oder doch?
World at War Zombies, das war Liebe auf den ersten Blick – oder eher: Liebe auf den ersten Schock, als die erste Zombie-Welle durchs Fenster brach. Wer erinnert sich nicht an die Karte Nacht der Untoten? Dieses simple Haus, diese kargen Bretter zum Vernageln der Fenster, diese Hoffnungslosigkeit, die in der Luft lag. Es war wie 'ne WG-Party, die total aus dem Ruder läuft, nur dass die ungebetenen Gäste nicht nur deinen Kühlschrank plündern, sondern auch dein Gehirn fressen wollen. Nett, oder?
Und dann kam Verrückt! Ein Irrenhaus! Ich meine, wer kommt auf die Idee, sich freiwillig in ein Irrenhaus voller Zombies sperren zu lassen? Offensichtlich wir! Die Karte war so eng, so klaustrophobisch, dass man schon allein vom Zuschauen Schweißausbrüche bekam. Aber genau das machte den Reiz aus. Es war wie ein Tanz auf der Rasierklinge – ein falscher Schritt und splatter! Game over.
Must Read
Wunderwaffen und verzweifelte Taktiken
Oh, die Wunderwaffen! Die Ray Gun, die Monkey Bombs, die Wunderwaffe DG-2 (Donnerwaffe!)... Das waren die heiligen Grale der Zombie-Apokalypse. Endlich mal was Besseres als die Pistole, mit der man anfangs rumkrepeln musste. Die Ray Gun, das war wie der Game-Changer, der dich vom ungeschickten Trottel zum Zombie-Vernichtungs-Gott erhob. Man fühlte sich wie ein Superheld... bis die Munition leer war. Dann war man wieder der Trottel von vorher, nur mit 'ner leeren Ray Gun.
Und die Taktiken! Wer kennt sie nicht, die legendären "Train"-Methoden? In einem Kreis rumrennen, Zombies hinter sich herziehen und dann... bam! Granaten rein. Das war wie eine perfekt choreografierte Zombie-Ballett-Aufführung, bei der die Zombies leider nicht so anmutig waren. Und dann gab es noch die berüchtigten "Camping"-Strategien. Irgendwo in 'ner Ecke verschanzen und hoffen, dass die Zombies nicht den Weg finden. Das war wie Verstecken spielen, nur dass der Sucher dich wirklich fressen will.

Freunde fürs Leben (oder bis zum nächsten Zombiebiss)
Aber das Beste an World at War Zombies waren die Freunde. Die Leute, mit denen man stundenlang um sein virtuelles Leben kämpfte. Die, mit denen man sich über die Mystery Box-Ergebnisse aufregte ("Schon wieder die verdammte MP40?!") oder über die, die ständig als Erste down gingen ("Warum rennst du denn auch alleine in die Zombie-Horde?!"). Es entstanden Freundschaften, die so eng waren, dass man sich fast schon im echten Leben duzte. Fast.
Es gab immer den einen, der sich für den Taktiker hielt und genaue Anweisungen gab, wie man zu spielen habe. Es gab denjenigen, der ständig down war und gerettet werden musste. Und es gab den Glückspilz, der immer die Ray Gun bekam. Zusammen war man unschlagbar. Zumindest für ein paar Runden.

Die Community rund um World at War Zombies war auch etwas Besonderes. Die Foren waren voll von Theorien, Guides und Easter Eggs. Es war wie eine riesige Schnitzeljagd, bei der jeder mithelfen wollte, das nächste Geheimnis zu lüften. Und wenn man dann endlich etwas herausgefunden hatte, fühlte man sich wie Indiana Jones höchstpersönlich. Nur halt mit mehr Zombies.
Also, beim nächsten Mal, wenn ihr euch fragt, was ihr mit eurer Zeit anfangen sollt, denkt an die alten Zeiten von World at War Zombies. Holt eure Freunde zusammen, schnappt euch eure Controller und stürzt euch wieder ins Getümmel. Es ist zwar schon ein paar Jährchen her, aber der Zombie-Spaß ist immer noch ungebrochen. Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja sogar noch ein paar neue Easter Eggs. Viel Glück und möge die Ray Gun mit euch sein!
