Burning Series Game Of Thrones Staffel 7

Okay, Freunde, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht heimlich, still und leise Staffel 7 von Game of Thrones geburnt? Lasst uns ehrlich sein! Es war wie mit dem verbotenen Kuchen im Kühlschrank – man weiß, man sollte es nicht, aber der Drang ist einfach zu groß.
Die Sucht nach Westeros: Warum wir alle zu Burning-Fans wurden
Erinnern wir uns zurück an das Jahr 2017. Der Sommer war heiß, die Vorfreude noch heißer. Die Bilder von Jon Schnee und Daenerys Targaryen, die sich endlich (endlich!) näherkommen, flimmerten durchs Netz. Aber Achtung! Der Bezahl-Sender hatte die Zügel in der Hand und wir, die geduldigen Fans, sollten gefälligst warten. Warten? HA! Als ob!
Der Reiz des Verbotenen, kombiniert mit der akuten GoT-Entzugserscheinung, trieb uns in die dunklen Ecken des Internets. Plötzlich waren wir alle Experten im Umgang mit dubiosen Streaming-Seiten, Pop-up-Ads und der Kunst, Viren so gekonnt auszuweichen wie Arya Stark einem Attentat. Wir wurden zu digitalen Ninjas, nur um einen kleinen Vorgeschmack auf Westeros zu bekommen. Und dann, bam! Eine pixelige, untertitelverseuchte Version von Folge eins war da! Ein Triumph!
Must Read
Jon und Dany: Die Chemie, die das Internet zum Schmelzen brachte
Mal ehrlich, wer hat nicht die Luft angehalten, als Jon Schnee und Daenerys Targaryen das erste Mal wirklich miteinander geredet haben? Die Blicke! Die angespannte Atmosphäre! Es war wie bei einem Blind Date, bei dem beide schon wissen, dass sie im Grunde Cousine und Cousin sind, aber hey, das ist Westeros! Da sind die Regeln eben… etwas lockerer. Wir saßen alle wie gebannt vor unseren Bildschirmen, in der Hoffnung, dass aus dieser Verbindung mehr wird als nur politisches Geplänkel. Und ja, wir bekamen mehr. Viel mehr.

"You know nothing, Jon Snow." Okay, Ygritte, wir wissen, dass er in Liebesdingen vielleicht nicht der Hellste ist, aber er ist immerhin der König im Norden! (Ähm, war er zumindest…)
Die Drachen und die White Walker: Spektakel pur!
Staffel 7 war nicht nur Romantik, sondern auch bombastische Action. Daenerys' Drachen, die mit Flammenwerfern die Lannister-Armee in Schutt und Asche legten? Episch! Der Night King, der sich einen Drachen schnappt und ihn in eine Eis-Version verwandelt? Herzstillstand-Material! Man konnte förmlich die Server der Streaming-Anbieter in die Knie zwingen, so viele Leute wollten gleichzeitig dieses Spektakel sehen. Und ja, auch wir "ehrlichen" Serienfans waren dabei. Hust. "Ehrlich".
Warum wir es (vielleicht) nicht bereuen sollten
Klar, es ist moralisch fragwürdig, Serien zu burnen. Die armen Schauspieler, die armen Produzenten, die armen Streaming-Dienste! Aber lasst uns ehrlich sein: GoT hat uns so viele spannende Momente, so viel Gesprächsstoff und so viele Internet-Memes beschert, dass wir irgendwie das Gefühl haben, wir haben unseren Beitrag geleistet. Und außerdem: Wer hätte denn bitte bis zur deutschen Ausstrahlung warten sollen?! Das wäre ja Folter gewesen!

Also, lasst uns auf die dunklen Zeiten des GoT-Burnens anstoßen. Auf pixelige Bilder, russische Untertitel und die ständige Angst, erwischt zu werden. Es war eine wilde Zeit, und wir haben sie gemeinsam überstanden. Und vielleicht, nur vielleicht, haben wir dadurch gelernt, wie man ein VPN benutzt. Man weiß ja nie, wann die nächste Suchtserie vor der Tür steht.
P.S.: Ich habe natürlich niemals irgendwelche Serien illegal gestreamt. Das wäre ja… kriminell. Aber ich habe von Freunden gehört, dass… ach, lassen wir das. Winter is coming, und mit ihm vielleicht auch die nächste Streaming-Epidemie. Seid vorbereitet!
