Blutzucker Messen Ohne Stechen Am Finger

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns Diabetikern hat sich nicht schon mal gewünscht, den Blutzucker checken zu können, ohne den Finger als Nadelkissen zu missbrauchen? Stell dir vor, du bist im Kino, Popcorn in der einen, Cola in der anderen Hand, der spannendste Moment des Films… und BAM! Blutzucker-Alarm. Jetzt den Finger pieksen? Fühlt sich an, wie wenn der Bösewicht mitten im Finale einen gemeinen Trick auspackt, oder?
Die Suche nach dem Heiligen Gral: Blutzucker messen ohne Pieks
Wir alle kennen das: der kleine Stich, der kurze Schmerz, das blutende Pünktchen. Nicht dramatisch, klar, aber eben auch nicht gerade der Inbegriff von Spaß. Deshalb ist die Idee, den Blutzucker ohne Fingerpieks zu messen, so verlockend. Es ist quasi der Heilige Gral der Diabetes-Technologie. Ein bisschen wie der Wunsch, dass sich die Wäsche von selbst bügelt oder die Spülmaschine auch gleich noch den Müll rausbringt.
Da draußen gibt es schon einige coole Gadgets, die versprechen, uns von diesem kleinen, aber lästigen Übel zu befreien. Da wären zum Beispiel die kontinuierlichen Glukosemesssysteme, kurz CGM. Das sind kleine Sensoren, die unter die Haut geklebt werden und den Blutzuckerwert kontinuierlich messen. Klingt futuristisch, oder? Fast so, als hätte man einen kleinen Roboter-Assistenten, der einem ständig über die Schulter schaut und Bescheid gibt, wenn's mal wieder Zeit für einen Snack ist.
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CGM: Der kleine Helfer im Alltag
Das Tolle an diesen CGMs ist, dass sie einem rund um die Uhr den Blutzuckerwert liefern, ohne dass man ständig pieksen muss. Man kann sogar Alarme einstellen, die einen warnen, wenn der Wert zu hoch oder zu niedrig ist. Perfekt für alle, die gerne mal die Zeit vergessen oder sich von ihrem Lieblingsbuch ablenken lassen. Man könnte sagen, sie sind wie die persönlichen Bodyguards unseres Blutzuckers.

Aber Achtung, ganz ohne “Piekserei” geht es oft trotzdem nicht. Zum Einführen des Sensors braucht es meistens einen kleinen Stich. Und auch wenn die Messungen in der Regel sehr genau sind, sollte man ab und zu mit einem herkömmlichen Blutzuckermessgerät kontrollieren, ob die Werte auch wirklich stimmen. Man will ja schließlich nicht, dass der Roboter-Assistent Quatsch erzählt, oder?
Dann gibt es noch andere Technologien, die versprechen, den Blutzucker über den Speichel, den Schweiß oder sogar über die Augen zu messen. Klingt nach Science-Fiction? Absolut! Aber die Forschung ist da dran und wer weiß, vielleicht halten wir bald ein Gerät in der Hand, das uns per Laserblick den Blutzucker verrät. So wie James Bond, nur eben mit Blutzuckerkontrolle statt Weltrettung.

Die Zukunft ist (fast) da!
Bis dahin heißt es aber: Geduld! Und vielleicht ab und zu mal wieder den Finger pieksen. Aber hey, immerhin gibt es mittlerweile superfeine Lanzetten, die den Stich kaum spürbar machen. Und wer weiß, vielleicht lachen wir in ein paar Jahren über unsere Pieks-Geschichten, so wie wir heute über die Zeiten lachen, in denen man noch Wählscheibentelefone hatte.
Egal, welche Technologie sich am Ende durchsetzt, eins ist klar: Die Zukunft der Blutzuckermessung ist spannend und verspricht uns Diabetikern ein entspannteres Leben. Bis dahin: Kopf hoch, Blutzucker im Blick und immer schön dran denken: Auch ein kleiner Pieks ist kein Weltuntergang!
