Blutdruck Systolisch Hoch Diastolisch Niedrig

Kennt ihr das? Wenn der Arzt komische Zahlen murmelt und man nur Bahnhof versteht? Ich meine, Blutdruck, klar. Aber systolisch hoch und diastolisch niedrig? Klingt nach einem Tanz, bei dem einer aus der Reihe tanzt. Und ich habe da so eine… unpopuläre Meinung.
Das Zahlen-Wirrwarr
Okay, die Sache mit dem Blutdruck ist ja eigentlich simpel. Oben, unten. Gut, schlecht. Aber was, wenn das Oben schreit "Party!" und das Unten flüstert "Schlaf bloß weiter"? Dann hat man den Salat. Oder, wie der Arzt sagt: "Systolisch hoch, diastolisch niedrig." Und dann kriegt man so einen Blick, der sagt: "Du bist eine tickende Zeitbombe, die gleichzeitig ein Faultier ist."
Ich finde ja, man sollte den Blutdruck einfach Blutdruck nennen. Und wenn er komisch ist, "komischer Blutdruck". Spart Zeit, spart Nerven, spart Google-Suchen nach "Was bedeutet systolisch noch mal?!"
Must Read
Neulich war ich beim Arzt. "Ihr Blutdruck ist... interessant," sagte er. Interessant? Ist das nicht das, was man über ein misslungenes Kunstprojekt sagt, bei dem jemand aus Versehen mit Glitzer um sich geworfen hat? Mein Blutdruck ist also die Glitzer-Bombe unter den Vitalfunktionen.
Die Schuldfrage
Woran liegt's? Stress! Klar, Stress. Als ob ich den nicht schon auf der Visitenkarte stehen hätte. "Beruf: Stress-Manager (unbezahlt)". Und dann noch Kaffee. Der böse, böse Kaffee. Aber mal ehrlich, ohne Kaffee würde ich wahrscheinlich einfach auf dem Boden liegen und Photosynthese betreiben. Also, wer ist jetzt der Böse? Der Stress oder das Lebenselixier?

Ich behaupte ja, es ist die Gesellschaft. Die erwartet von uns, dass wir Superhelden sind, die gleichzeitig Yoga machen, einen Blog betreiben, Kinder erziehen und noch nebenbei die Welt retten. Kein Wunder, dass der systolische Wert in die Höhe schießt, wenn man versucht, all das unter einen Hut zu bringen!
Die Lösung?
Der Arzt sagt: "Mehr Bewegung, weniger Salz, weniger Stress." Ja, danke. Das klingt ja, als ob ich ein Wochenende in einem Ashram verbringen und mich von Luft und Liebe ernähren soll. Aber ganz ehrlich, wer hat dafür Zeit? Ich muss ja noch meine Glitzer-Bombe am Laufen halten!

Ich schlage eine Revolution vor. Eine Revolution der Entspannung. Lasst uns alle einfach mal einen Tag lang nichts tun. Absolut gar nichts. Kein Handy, kein Fernseher, keine Verpflichtungen. Nur wir und unser (hoffentlich nicht zu hoher) systolischer Druck. Und vielleicht ein Stück Kuchen. Weil, hey, das Leben ist kurz.
Oder wir gründen eine Selbsthilfegruppe. "Anonyme Systolisch-Hohe-Diastolisch-Niedrige". Wir treffen uns, trinken koffeinfreien Tee und jammern über unsere "interessanten" Blutdruckwerte. Vielleicht finden wir ja gemeinsam eine Lösung. Oder zumindest jemanden, der uns versteht.

Meine unpopuläre Meinung
Hier kommt's: Ich glaube, ein bisschen verrückter Blutdruck ist gar nicht so schlimm. Solange man sich nicht komplett vernachlässigt und regelmäßig zum Arzt geht, ist es doch vielleicht einfach nur... ein Charakterzug? Ein bisschen wie eine Macke, die uns einzigartig macht.
Stellt euch vor, alle hätten den gleichen perfekten Blutdruck. Wie langweilig wäre das denn? Dann gäbe es keine spannenden Arztgespräche, keine panischen Google-Suchen und keine Ausreden, um ein Stück Kuchen mehr zu essen. Also, lasst uns unsere "interessanten" Blutdruckwerte feiern! Mit Maßen natürlich. Und vielleicht einem kleinen Nickerchen danach.

Vielleicht ist mein systolischer Wert ja auch nur hoch, weil ich gerade diesen Artikel schreibe. Adrenalin, ihr wisst. Aber hey, wenigstens unterhalte ich euch! Und vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere jetzt ein bisschen verstanden. Das ist doch auch was wert, oder?
In diesem Sinne: Prost! Mit einem Glas Wasser. Und einem zwinkernden Auge Richtung Kaffeemaschine.
Ich bin kein Arzt und dies ist keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte einen Arzt.