Blanchieren Mit Oder Ohne Salz

Leute, lasst uns mal über was richtig Aufregendes sprechen. Nein, nicht über die neueste Staffel eurer Lieblingsserie (obwohl, hey, wenn ihr Empfehlungen habt… immer her damit!). Ich rede von… Blanchieren! Ja, genau. Das Kochen von Gemüse für kurze Zeit in kochendem Wasser. Klingt öde? Falsch gedacht! Es ist wie ein Spa-Tag für eure Brokkoli-Röschen!
Aber hier kommt die Gretchenfrage: Mit oder ohne Salz? Das ist die Frage, die Köche seit Anbeginn der… ähm… Gemüseverarbeitung beschäftigt. Es ist fast so brisant wie die Frage, ob Ananas auf Pizza gehört. (Kleiner Spoiler: Meiner Meinung nach, eindeutig ja! Aber wir schweifen ab…)
Die salzige Wahrheit (oder eben nicht)
Die Verfechter des Salzes schwören darauf, dass es drei Hauptvorteile bringt: Erstens, es würzt das Gemüse von innen heraus. Stell dir vor, du bist ein winziges Brokkoli-Teilchen und wirst in einem salzigen Whirlpool gebadet. Klingt gut, oder? Zweitens, es hilft, die Farbe zu erhalten. Warum? Weil Salz die Chlorophyll-Moleküle stabilisiert. Das ist zumindest die Theorie. Und drittens, es soll den Siedepunkt des Wassers etwas erhöhen. Aber hey, wir reden hier von winzigen Unterschieden. Es ist eher so, als würde man versuchen, einen Elefanten mit einer Feder anzuheben.
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Die Gegner des Salzes sagen: “Halt! Stopp! Das ist unnötig! Das Salz macht das Gemüse nicht wirklich salziger, es ist nur eine Verschwendung!” Sie argumentieren, dass das Gemüse die Würze sowieso später durch Soßen und Gewürze erhält. Und mal ehrlich, wer isst schon einfach nur geblanchierte grüne Bohnen pur? (Okay, vielleicht jemand. Aber ich kenne niemanden persönlich.)
Also, was jetzt?
Die Wahrheit ist, Leute, es gibt keine richtige Antwort. Es ist eher eine Frage der persönlichen Präferenz. Denkt an das Blanchieren als das kleine Schwarze unter den Kochtechniken: Es passt sich an. Ihr könnt mit Salz experimentieren, oder eben nicht. Es ist euer Gemüse, eure Küche, eure Regeln!

Ich persönlich bin ein Fan von einer Prise Salz. Nicht so viel, dass das Wasser wie das Tote Meer schmeckt, aber genug, um dem Gemüse einen kleinen Kick zu geben. Ich stelle mir vor, wie die kleinen Gemüse-Moleküle sich freuen und "Juhu, Salz!" rufen. Okay, vielleicht nicht. Aber es fühlt sich richtig an!
Wie man richtig blanchiert (egal ob mit oder ohne Salz!)
Egal, für welche Seite des Salz-Dilemmas ihr euch entscheidet, hier sind die grundlegenden Schritte für das perfekte Blanchieren:

- Bringt einen großen Topf Wasser zum Kochen. Und damit meine ich wirklich zum Kochen. Es soll Blasen werfen, die so groß sind wie eure Faust (okay, vielleicht nicht ganz so groß, aber ihr wisst, was ich meine).
- Bereitet ein Eisbad vor. Das ist wichtig! Das Eisbad stoppt den Garprozess sofort, sobald ihr das Gemüse aus dem kochenden Wasser holt. Sonst habt ihr am Ende matschiges, trauriges Gemüse. Und wer will das schon?
- Gebt das Gemüse ins kochende Wasser. Achtung, nicht den ganzen Topf auf einmal! Das Wasser sollte nicht aufhören zu kochen. Wenn doch, dann lieber in kleineren Portionen blanchieren.
- Kochzeit beachten! Die Garzeit variiert je nach Gemüsesorte. Grüne Bohnen brauchen vielleicht 2-3 Minuten, während Brokkoli etwas länger braucht. Achtet darauf, dass das Gemüse noch knackig ist, aber nicht mehr roh. Es sollte quasi "al dente" sein, wie bei Pasta.
- Ab ins Eisbad! Sobald das Gemüse fertig ist, holt es mit einem Schaumlöffel heraus und gebt es sofort ins Eisbad. Lasst es dort für etwa die gleiche Zeit, wie ihr es gekocht habt.
- Trocknen! Nehmt das Gemüse aus dem Eisbad und tupft es trocken. Jetzt könnt ihr es entweder sofort weiterverarbeiten oder einfrieren.
Wichtig: Blanchiert das Gemüse nicht zu lange! Sonst wird es matschig und verliert seine schöne Farbe. Denkt daran: Es ist ein Spa-Tag, kein Marathon!
Fazit: Das große Blanchier-Geheimnis (ist gar keins)
Also, was haben wir gelernt? Blanchieren ist einfach, macht Spaß und kann eurem Gemüse das gewisse Etwas verleihen. Ob ihr nun Salz verwendet oder nicht, ist letztendlich eure Entscheidung. Probiert es aus, experimentiert und findet heraus, was euch am besten schmeckt. Und das Wichtigste: Habt Spaß dabei!

Und wenn ihr das nächste Mal vor der Frage steht "Blanchieren mit oder ohne Salz?", dann denkt an mich und meine Brokkoli-Moleküle, die "Juhu, Salz!" rufen. Okay, vielleicht nicht. Aber hey, ein bisschen Fantasie hat noch niemandem geschadet!
Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss los und ein paar grüne Bohnen blanchieren… mit einer Prise Salz, versteht sich! Mahlzeit!
