Bis Wann Kann Man Sich Für Eine Ausbildung Bewerben

Na, auch wieder spät dran? Keine Sorge, das sind wir doch alle mal. Es geht um die liebe Ausbildung und die Frage aller Fragen: Bis wann zum Teufel muss ich mich eigentlich bewerben?
Die ehrliche Antwort? Es kommt drauf an. Jawoll, der Klassiker. Aber keine Panik, ich versuche, das Ganze mal etwas aufzudröseln. So, wie ich meine Wäsche sortiere: Nach Gefühl und hoffentlich ohne böse Überraschungen.
Die berüchtigte Deadline: 31. August? Pustekuchen!
Viele glauben, der 31. August ist das magische Datum. Bewerbung abschicken, kurz bevor der Sommer endgültig Adieu sagt, und alles ist gut. Denkste! Das ist nämlich nur eine grobe Richtlinie. Die meisten Ausbildungen starten im September, klar. Aber die Unternehmen fangen ja nicht erst am 30. August an, Bewerbungen zu sichten. Die sind ja auch nicht doof!
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Meine unpopuläre Meinung: Wer erst im August seine Bewerbung raushaut, der fischt im Teich, in dem schon alle anderen gefischt haben. Die besten Fische – äh, Ausbildungsplätze – sind dann längst vergeben. Sorry, not sorry.
Also, was tun?

Früh übt sich, wer ein Meister werden will (oder so ähnlich)
Je früher, desto besser. Klingt spießig, ist aber so. Viele Betriebe, besonders die großen, starten schon im Herbst des Vorjahres mit dem Bewerbungsprozess. Ja, richtig gelesen. Wenn du also 2025 eine Ausbildung anfangen willst, solltest du dich idealerweise schon im Herbst 2024 ransetzen.
Warum? Weil die sich die Rosinen rauspicken wollen. Und die Rosinen bewerben sich nun mal nicht erst auf den letzten Drücker. Das ist wie beim Bäcker: Die besten Brötchen sind auch zuerst weg.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." – Michail Gorbatschow (und irgendwie auch die Personalabteilung)
Aber hey, nicht verzagen! Auch wenn du jetzt denkst: „Mist, ich bin ja schon viel zu spät!“, ist noch nicht alles verloren. Es gibt immer noch Möglichkeiten.
Last-Minute-Optionen: Die Hoffnung stirbt zuletzt (oder so gegen Ende August)
Manchmal gibt es noch freie Plätze, weil jemand abgesprungen ist. Oder weil der Betrieb gemerkt hat, dass sie doch noch mehr Azubis brauchen. Das ist wie beim Schlussverkauf: Da gibt es auch noch tolle Sachen, nur vielleicht nicht mehr in deiner Größe.
Also, was kannst du tun, wenn du spät dran bist?

- Initiativbewerbung: Einfach mal bei deinem Wunschbetrieb anfragen. Kostet nix, außer ein bisschen Mut.
- Online-Jobbörsen checken: Da werden oft noch kurzfristig Ausbildungsplätze ausgeschrieben.
- Praktika machen: Vielleicht ergibt sich daraus ja was. Und du sammelst wertvolle Erfahrungen.
Die Sache mit den Branchen und Berufen
Auch das spielt eine Rolle. Manche Branchen sind schneller ausgebucht als andere. Handwerkliche Berufe zum Beispiel sind oft heiß begehrt. Da solltest du dich frühzeitig kümmern. Bei kaufmännischen Berufen hast du vielleicht etwas mehr Zeit.
Und dann gibt es noch die Exoten. Berufe, von denen du noch nie gehört hast. Vielleicht ist da ja dein Traumjob dabei und die Konkurrenz ist nicht so groß. Wer weiß?

Fazit: Lieber früher als später (aber auch später ist besser als gar nicht)
Die ideale Bewerbungszeit für eine Ausbildung ist… Trommelwirbel… so früh wie möglich! Aber hey, das Leben spielt manchmal anders. Wenn du jetzt erst aufwachst, ist das auch kein Weltuntergang.
Wichtig ist: Mach dich schlau, informiere dich über die Bewerbungsfristen deiner Wunschbetriebe und sei kreativ. Und gib nicht auf! Irgendwo da draußen wartet dein Ausbildungsplatz auf dich. Vielleicht sogar schon im nächsten Jahr. Und wenn nicht, dann eben im übernächsten. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und eine perfekte Bewerbung erst recht nicht.
Also, ran an die Tasten und viel Glück! Und denk dran: Hauptsache, du bewirbst dich überhaupt. Denn nur wer sich bewirbt, hat auch eine Chance.
