Bilder Von Kindern Mit Impetigo
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Im Sommer, wenn die Sonne scheint und die Kinder draußen toben, ist die Stimmung unbeschwert. Aber leider lauern auch kleine, unerwünschte Überraschungen, wie zum Beispiel Impetigo, auch bekannt als Grindflechte. Keine Panik! Es ist zwar ansteckend, aber meistens harmlos und gut behandelbar. Lasst uns das mal genauer unter die Lupe nehmen – kinderleicht erklärt.
Was ist Impetigo eigentlich? Stell dir vor, kleine Bakterien – meistens Staphylokokken oder Streptokokken – haben eine Party auf der Haut deiner Kleinen gefeiert. Das Ergebnis: rote Flecken, Bläschen und später honiggelbe Krusten. Klingt nicht gerade nach Spaß, oder? Besonders beliebt ist Impetigo bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren, da ihr Immunsystem noch nicht ganz ausgereift ist und sie beim Spielen leichter kleine Verletzungen davontragen, durch die die Bakterien eindringen können.
Woher kommt das? Impetigo ist super ansteckend! Es wird durch direkten Hautkontakt übertragen, aber auch über gemeinsam benutzte Handtücher, Spielzeug oder sogar Türklinken. Denk an den Song "I Want to Hold Your Hand" von den Beatles – im übertragenen Sinne sollten wir das bei Impetigo lieber nicht wörtlich nehmen! Deshalb ist Hygiene das A und O, um die Ausbreitung zu verhindern.
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Wie erkennt man Impetigo? Achte auf folgende Anzeichen: Kleine, rote Flecken, die sich schnell zu Bläschen entwickeln. Diese Bläschen platzen auf und bilden die typischen honiggelben Krusten. Oft juckt es auch ganz ordentlich, was natürlich dazu verleitet, zu kratzen. Aber: Finger weg! Sonst verteilen sich die Bakterien noch weiter.
Unterscheidung: Ist es wirklich Impetigo? Manchmal ist es nicht so einfach, Impetigo von anderen Hautausschlägen zu unterscheiden. Milchschorf (atopisches Ekzem) kann auch jucken und Krusten bilden, ist aber meist trockener und tritt oft in den Armbeugen oder Kniekehlen auf. Bei Windpocken hingegen gibt es kleine, juckende Bläschen, die sich über den ganzen Körper verteilen. Wenn du dir unsicher bist, lieber einmal zu viel zum Kinderarzt als einmal zu wenig!

Was tun, wenn es passiert ist?
Ab zum Arzt! Dein Kinderarzt ist der beste Ansprechpartner. Er kann die Diagnose stellen und die richtige Behandlung empfehlen. Meistens werden antibiotische Salben verschrieben, die du mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen musst. In manchen Fällen, besonders bei starker Ausbreitung, kann auch die Einnahme von Antibiotika notwendig sein.
Hygiene ist Trumpf: Wasche die betroffenen Stellen vorsichtig mit milder Seife und warmem Wasser ab. Benutze Einmalwaschlappen und trockne die Haut sanft ab. Wasche Handtücher, Bettwäsche und Kleidung deines Kindes täglich bei mindestens 60 Grad. Und: Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen! Nicht nur nach dem Kontakt mit den betroffenen Stellen, sondern generell mehrmals täglich.

Kratzverbot! So schwer es auch fällt: Versuche, dein Kind vom Kratzen abzuhalten. Du kannst die betroffenen Stellen mit einem leichten Verband abdecken, um das Kratzen zu erschweren. Außerdem hilft es, die Fingernägel kurz zu halten.
Quarantäne light: Bis die Impetigo nicht mehr ansteckend ist (meistens nach 24 bis 48 Stunden nach Beginn der antibiotischen Behandlung), sollte dein Kind lieber zu Hause bleiben und keinen Kontakt zu anderen Kindern haben. Das ist zwar doof, aber dient dem Schutz der anderen. Nutzt die Zeit für entspannte Spiele zu Hause, zum Vorlesen oder für ein ausgiebiges Kuscheln.

Vorbeugen ist besser als Heilen
Hautpflege: Achte auf eine gute Hautpflege. Trockene Haut ist anfälliger für Verletzungen und somit auch für Infektionen. Verwende milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen oder Cremes, besonders nach dem Baden oder Duschen.
Kleine Verletzungen sofort behandeln: Reinige kleine Schnittwunden, Kratzer oder Insektenstiche sofort gründlich mit Wasser und Seife und desinfiziere sie anschließend. So verhinderst du, dass Bakterien eindringen können.

Gemeinsame Nutzung vermeiden: Vermeide es, Handtücher, Waschlappen, Kämme oder andere persönliche Gegenstände mit anderen zu teilen. Jeder braucht sein eigenes Handtuch! Das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Stärkung des Immunsystems: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung stärken das Immunsystem und machen dein Kind widerstandsfähiger gegen Infektionen. Also, raus an die frische Luft und Vitamin D tanken!
Ein kleiner Denkanstoß: Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die uns am meisten zu schaffen machen. Impetigo ist zwar lästig, aber meistens gut in den Griff zu bekommen. Wichtig ist, dass wir achtsam sind, auf die Signale unseres Körpers (und des Körpers unserer Kinder) hören und rechtzeitig handeln. Und nicht vergessen: Auch wenn es mal juckt und kratzt, gibt es immer eine Lösung! Und manchmal hilft es schon, einfach nur da zu sein und zu trösten. Denn Liebe ist bekanntlich die beste Medizin, oder?
