Auf Meiner Fahrtroute Befindet Sich Ein Tunnel

Hey du! Stell dir vor, jeden Tag... jeden einzelnen Tag... begegne ich einem Tunnel. Nicht irgendeinem Tunnel, sondern dem Tunnel auf meiner Fahrtroute. Ja, du hast richtig gehört: Auf meiner Fahrtroute befindet sich ein Tunnel!
Ich weiß, ich weiß, klingt jetzt nicht nach dem aufregendsten Abenteuer der Welt, oder? Aber glaub mir, nach einer Weile entwickelt man eine... Beziehung zu diesem Ding. Fast so wie zu deiner Kaffeetasse am Morgen, nur halt größer und aus Beton.
Und dunkel. Sehr, sehr dunkel. Aber das ist ja das Schöne daran, oder? Ein kurzer Ausflug in die Finsternis, bevor man wieder ins helle Tageslicht entlassen wird. Wie ein Mini-Urlaub vom Alltag! (Okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen…)
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Das Tunnel-Ritual
Jeder hat doch so seine Eigenarten, oder? Ich meine, ich bin da keine Ausnahme. Und mein Tunnel hat meine Eigenarten auch schon miterlebt. Stichwort: Das Tunnel-Ritual. Was das ist? Tja, das ist... kompliziert. Nein, Quatsch! Eigentlich ganz simpel.
Es beginnt damit, dass ich kurz vor dem Tunneleingang die Musik lauter drehe. Egal welcher Song gerade läuft. Hauptsache laut! Braucht man doch, oder? Ist doch klar. Muss einfach sein. Dann, während ich durch den Tunnel rase (natürlich immer schön an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten!), versuche ich, den Text mitzusingen. Ob ich den Song kenne oder nicht, ist dabei total egal. Klingt wahrscheinlich furchtbar, aber hey, nobody's perfect!

Und das Beste? Der Echo! Im Tunnel hallt alles wider! Ich werde zum Rockstar! Kurz, aber intensiv. Danach ist es wieder still. Und ich muss mich mit meinem Gesangtalent auseinandersetzen. (Spoiler: Es ist sehr begrenzt.)
Aber warum mache ich das überhaupt? Gute Frage! Ich glaube, es ist so eine Art... Befreiung. Kurz mal alles rauslassen, bevor man wieder im normalen Trott landet. Vielleicht auch ein bisschen der Reiz des Verbotenen. Im Tunnel ist es egal, wie man aussieht oder was man singt. Niemand sieht dich. Niemand hört dich. (Na ja, außer vielleicht die anderen Autofahrer, aber die sind ja auch mit sich selbst beschäftigt, oder?)

Tunnel-Gedanken
Und was denkt man so, während man durch den Tunnel fährt? Alles Mögliche! Manchmal frage ich mich, wer ihn eigentlich gebaut hat. Und warum gerade da? Hatte der Architekt eine Tunnel-Obsession? Fragen über Fragen!
Oder ich stelle mir vor, was passieren würde, wenn der Tunnel einstürzt. Nicht lustig, ich weiß. Aber solche Gedanken kommen einem halt, wenn man jeden Tag durch ein Loch im Berg fährt. Dann denke ich: "Okay, ich muss meine Lebensversicherung updaten!"... Naja, oder vielleicht auch einfach nur: "Ich sollte mir für den Fall der Fälle ein Survival-Kit ins Auto legen." Ein bisschen paranoid? Vielleicht. Aber lieber vorsichtig als nachsichtig, oder?

Manchmal denke ich auch einfach nur: "Wann bin ich endlich da?" Ja, auch das kommt vor. Vor allem, wenn ich im Stau stehe. Dann wird der Tunnel nämlich gar nicht mehr so spannend. Sondern einfach nur noch... eng.
Der Tunnel und Ich: Eine Hassliebe?
Also, was ist es nun zwischen dem Tunnel und mir? Liebe? Hass? Eine komplizierte Dreiecksbeziehung mit meinem Auto? Ich glaube, es ist eine Mischung aus allem. Der Tunnel ist Teil meines Alltags geworden. Er ist da, egal ob ich ihn mag oder nicht. Er ist ein stummer Zeuge meiner Morgenmuffeligkeit und meiner abendlichen Müdigkeit.

Er ist... mein Tunnel. Und ehrlich gesagt, ich glaube, ich würde ihn sogar vermissen, wenn er plötzlich weg wäre. Wer weiß, vielleicht würde ich dann anfangen, Brücken zu singen. Oder Ampeln. Das wäre dann aber wirklich verrückt, oder?
Kurz gesagt: Mein Tunnel ist mehr als nur ein Loch im Berg. Er ist ein Teil meines Lebens. Und das ist irgendwie... schön. Findest du nicht auch?
Also, erzähl mir, hast du auch so ein "Tunnel-Erlebnis" auf deiner täglichen Route? Lass es mich wissen! Vielleicht gründen wir einen Club. "Anonyme Tunnel-Bezwinger" oder so. Wäre doch was, oder?
