Arbeiten Im Kloster Gegen Kost Und Logis

Hand aufs Herz: Wer hat sich noch nie gedacht: "Ach, einfach ins Kloster ziehen!" Ich meine, so richtig mit Arbeiten im Kloster gegen Kost und Logis. Klingt doch nach 'ner super Auszeit, oder?
Manche sagen, das ist was für spirituelle Menschen. Leute, die nach Erleuchtung suchen. Ich sag: Das ist was für Leute, die genug vom Chef haben!
Klar, man muss vielleicht Kartoffeln schälen. Und ja, wahrscheinlich ist Stille angesagt. Aber stell dir mal vor: Keine E-Mails! Kein nerviger Kollege, der den ganzen Tag telefoniert! Einfach nur Ruhe. Und Kartoffeln.
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Ich weiß, ich weiß. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber mal ehrlich, wer würde nicht gern für ein paar Wochen dem Hamsterrad entkommen? Raus aus dem Büro, rein in die Kutte (oder was auch immer man da so trägt).
Das tägliche Brot (und die gelegentliche Buße)
Okay, die Vorstellung von "Arbeiten im Kloster" ist vielleicht romantisiert. Wahrscheinlich ist es nicht nur Stille und Kartoffeln. Da wird's auch anstrengende Arbeit geben. Vielleicht muss man den Garten umgraben oder irgendwelche alten Schriften entstauben.
Aber ist das wirklich schlimmer als eine Präsentation vor dem Vorstand?

Ich glaube, der Clou ist die Einfachheit. Weniger Ablenkung. Weniger Konsumzwang. Weniger Stress. Dafür mehr Besinnung. Und hoffentlich leckeres Essen. Kost und Logis klingt ja schon mal vielversprechend.
Es ist natürlich nicht so, dass ich jetzt morgen meinen Job kündige und ins nächste Kloster pilgere. Aber die Idee finde ich faszinierend. Ein bisschen mittelalterliches Flair im modernen Alltag. Wer weiß, vielleicht entdecke ich ja auch noch meine Berufung.
Meine unbeliebte Meinung: Klöster sind die neuen Co-Working-Spaces
Hört mich an: Klöster sind die Co-Working-Spaces der Zukunft! Statt lauter hipstern mit Laptops hat man halt Nonnen und Mönche mit Rosenkränzen. Statt Mate gibt's Kräutertee. Und statt Meetings gibt's Gebete.
Viel effizienter, oder?

Okay, vielleicht ein bisschen überspitzt. Aber ich finde, die Parallelen sind da. Ein Ort zum Arbeiten. Ein Ort zum Leben. Ein Ort mit einer gewissen Gemeinschaft. Und wahrscheinlich deutlich weniger Lärmbelästigung.
Und mal ehrlich, wer würde sich nicht über ein bisschen spirituelle Führung im Berufsleben freuen? Statt dem üblichen Motivations-Blabla vom Chef, einfach mal einen Rat vom erfahrenen Abt? "Bruder Müller, dein Quartalsbericht ist nicht so der Bringer. Vielleicht mal eine Buße einlegen?"
Ich glaube, die Welt braucht mehr Klöster. Nicht unbedingt als Orte der strengen Askese, sondern als Orte der Ruhe und Besinnung. Orte, wo man dem Alltag entfliehen kann. Und vielleicht sogar ein bisschen was Sinnvolles tut.
Die Frage aller Fragen: Ist es das wirklich wert?

Kommen wir zum Knackpunkt: Ist die Arbeit im Kloster gegen Kost und Logis wirklich so toll, wie ich sie mir vorstelle? Wahrscheinlich nicht. Aber ist sie eine Überlegung wert? Absolut!
Es ist eine Chance, sich selbst besser kennenzulernen. Eine Chance, dem Konsumwahnsinn zu entkommen. Eine Chance, etwas Sinnvolles zu tun. Und eine Chance, mal wieder richtig zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlimm, mal ein paar Wochen lang nur Kartoffeln zu schälen. Hauptsache, man hat seine Ruhe.
Ich sage ja nicht, dass jeder gleich ins Kloster ziehen soll. Aber vielleicht sollte man sich mal mit dem Gedanken auseinandersetzen. Wer weiß, vielleicht ist das ja genau das, was man gerade braucht.
Und wenn nicht, dann hat man wenigstens eine gute Geschichte zu erzählen.

Also, wer ist dabei? Wir gründen eine Kloster-WG! Wir übernehmen die Kartoffel-Schicht und ihr die Rosenkranz-Gebete. Und dann schauen wir mal, was passiert.
Ich bin gespannt!
Ach ja, und falls jemand Kontakte zu Klöstern hat, die noch freiwillige Helfer suchen... nur her damit!
Denn ganz ehrlich: Der Gedanke an frische Klosterluft und selbstgebackenes Brot ist gerade verlockender denn je.
In diesem Sinne: Amen. Und Mahlzeit!
