Angst Vorm Fliegen Was Tun

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von euch kriegt schon Schweißausbrüche, wenn er nur das Wort "Flughafen" hört? Ja, ich sehe euch! Keine Scham, ich gehöre nämlich auch zur Fraktion "Angst Vorm Fliegen, Aber Will Trotzdem Nach Malle". Ist ja auch verständlich, oder? Wir sitzen da in einer riesigen Metallröhre, gefühlt so groß wie ein Fußballfeld, und rasen mit gefühlten Schallgeschwindigkeit durch die Luft. Da darf man doch mal kurz hysterisch werden!
Aber bevor ihr jetzt alle eure Flugtickets storniert und euch für den Rest eures Lebens im heimischen Garten einbunkert (obwohl, klingt gar nicht so schlecht, oder?), lasst uns mal gucken, was wir gegen diese verdammte Flugangst tun können. Ich hab da so ein paar Tipps und Tricks gesammelt, die mich schon vor dem totalen Nervenzusammenbruch bewahrt haben. Und hey, wenn ich das schaffe, dann schafft ihr das erst recht! Ich bin nämlich der Typ Mensch, der schon Panik kriegt, wenn der Toaster mal etwas länger braucht.
Die Ursachenforschung: Warum zur Hölle habe ich Angst?
Erster Schritt: Finden wir mal raus, woher die Angst überhaupt kommt. Ist es die Vorstellung, dass man keine Kontrolle hat? Oder die klaustrophobische Enge in der Kabine? Vielleicht auch die Turbulenzen, die sich anfühlen, als ob wir gleich Achterbahn fahren? (Achterbahn ist super, Flugzeug nicht so, komische Welt!). Manchmal ist es auch nur die pure Unwissenheit. Wir verstehen nicht, was da alles so passiert, und schon sprießen die schlimmsten Horrorszenarien im Kopf.
Must Read
Fakt ist: Flugzeuge sind unglaublich sicher. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, geringer als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden. (Okay, das mit der Kokosnuss hab ich mir jetzt ausgedacht, aber es klingt dramatisch, oder?). Aber hey, Wissen ist Macht! Informiert euch über die Funktionsweise eines Flugzeugs, über Turbulenzen (die sind wirklich nicht so schlimm, wie sie sich anfühlen!) und über die Sicherheitsvorkehrungen. Google ist dein Freund!
Tipps & Tricks für den Flug
Okay, die Theorie haben wir jetzt. Aber was tun, wenn es dann soweit ist und man im Flieger sitzt und die Panik hochkriecht wie Efeu an der Hauswand?

1. Ablenkung ist alles! Packt euch Bücher ein, ladet eure Lieblingsserien aufs Tablet, hört Podcasts oder Musik. Hauptsache, ihr habt etwas, das eure Gedanken beschäftigt und von der Angst ablenkt. Und wenn alles nichts hilft: Stricken! Ja, richtig gelesen. Stricken ist meditativ und beschäftigt die Hände. (Okay, vielleicht nicht gerade Nadeln aus Metall mitnehmen, könnte Ärger geben beim Security Check!).
2. Tief durchatmen! Klingt abgedroschen, hilft aber wirklich. Konzentriert euch auf eure Atmung. Langsam einatmen, langsam ausatmen. Am besten die Bauchatmung, die beruhigt das Nervensystem. Und wenn ihr euch dabei komisch vorkommt: Scheiß drauf! Hauptsache, es hilft!

3. Sprich mit jemandem! Mit dem Sitznachbarn (wenn er nicht gerade grimmig dreinschaut!), mit der Flugbegleiterin oder mit einem Freund am Telefon (wenn das Netz mitspielt!). Einfach darüber reden, was gerade in euch vorgeht, kann schon Wunder wirken. Und hey, vielleicht ist euer Sitznachbar ja auch ein Panikpatient und ihr könnt euch gegenseitig beruhigen! (Oder euch gegenseitig in die Angst reinsteigern, auch eine Option!).
4. Vermeide Koffein und Alkohol! Ja, ich weiß, der Gedanke an einen beruhigenden Gin Tonic ist verlockend. Aber Alkohol verstärkt die Angst nur noch. Und Koffein sowieso. Lieber Kamillentee oder Wasser. Oder einfach ein Nickerchen machen. (Wenn man denn kann, bei dem Lärm!).
5. Visualisierung! Stell dir vor, du bist an deinem Ziel angekommen. Stell dir vor, wie du am Strand liegst, einen Cocktail schlürfst und die Sonne genießt. Stell dir vor, wie stolz du auf dich bist, dass du den Flug überstanden hast. Positive Gedanken können Wunder wirken!

6. Profi-Hilfe! Wenn die Angst wirklich unerträglich ist und euer Leben beeinträchtigt, scheut euch nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt spezielle Seminare und Therapien für Flugangst. Und hey, es ist keine Schande, sich helfen zu lassen!
Turbulenzen: Die Achterbahn des Himmels (aber weniger aufregend)
Turbulenzen sind der absolute Horror für viele Flugangstpatienten. Aber wie gesagt: Sie sind normal und in den meisten Fällen nicht gefährlich. Stell dir vor, du fährst mit dem Auto über eine holprige Straße. Das ist ungefähr das gleiche. Nur halt in 10.000 Metern Höhe. Und mit deutlich mehr Passagieren, die panisch schreien.

Was wirklich passiert: Turbulenzen entstehen durch Luftströmungen, die sich vermischen. Das Flugzeug wird dadurch kurzzeitig durchgeschüttelt. Aber die Flugzeuge sind so konstruiert, dass sie das locker aushalten. Und die Piloten sind darauf trainiert, mit Turbulenzen umzugehen. Also keine Panik!
Tipp: Schaut euch um. Wenn die Flugbegleiter ganz entspannt weiter ihren Job machen, dann ist alles in Ordnung. Die würden garantiert hektisch werden, wenn wirklich etwas Schlimmes passieren würde. Und wenn gar nichts hilft: Augen zu und durch!
So, meine Lieben, ich hoffe, diese Tipps und Tricks helfen euch dabei, eure Flugangst ein bisschen in den Griff zu bekommen. Und denkt dran: Ihr seid nicht allein! Viele Menschen haben Angst vorm Fliegen. Aber lasst euch davon nicht abhalten, die Welt zu entdecken! Und wenn alles andere fehlschlägt: Einfach einen riesigen Teddybären mitnehmen und ihn während des Fluges fest umarmen. Das hilft garantiert! (Oder sorgt zumindest für belustigte Blicke eurer Mitreisenden!). Guten Flug!
