Angst Vor Dem Nicht Mehr Existieren

Okay, stellt euch vor: Ich sitze da, letzte Woche, beim Abendessen mit meiner Oma. Sie erzählt, wie immer, von früher. Von Krieg, von Nachbarn, von Rezepten. Und plötzlich, mitten im Satz über ihren legendären Apfelstrudel, sagt sie ganz ruhig: "Weißt du, ich hab keine Angst vor dem Sterben. Ich hab Angst vor dem Nicht-mehr-da-sein." Bäm. Hat mich voll erwischt. (Oma, falls du das liest: Liebe geht raus! ❤️)
Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Diese Angst vor dem Nicht-mehr-Existieren. Ist das nicht irgendwie…universell? Wir alle, ob wir es zugeben oder nicht, beschäftigen uns doch irgendwann damit, oder? Also, ich zumindest. Und ich wette, du auch. (Sei ehrlich! 😉)
Was bedeutet "Nicht-mehr-Existieren" überhaupt?
Klar, erstmal klingt es nach dem Tod. Ende, aus, Micky Maus. Licht aus, Party vorbei. Aber es ist ja noch viel mehr als das. Es ist der Gedanke, dass alles, was wir sind – unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Erinnerungen – einfach…verschwindet. Puff. Als hätte es uns nie gegeben. Uff, ganz schön heavy, oder?
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Ich meine, wir verbringen unser ganzes Leben damit, uns irgendwie einen Namen zu machen, Spuren zu hinterlassen. Wir streben nach Erfolg, nach Anerkennung, nach Liebe. Und dann soll das alles für die Katz sein? Das ist doch total frustrierend! (Sorry, falls ich jetzt zu pessimistisch klinge, aber ich versuche nur, ehrlich zu sein!)
Warum haben wir diese Angst?
Wahrscheinlich, weil wir als Menschen von Natur aus narzisstisch sind. Nicht im negativen Sinne, sondern einfach…wir mögen uns halt. Wir finden uns wichtig. Wir sind das Zentrum unserer eigenen kleinen Welt. Und die Vorstellung, dass diese Welt ohne uns weiter existiert, ist irgendwie beunruhigend. Denk mal drüber nach!

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns an unser Bewusstsein klammern. Wir sind es gewohnt, zu denken, zu fühlen, zu erleben. Und die Vorstellung, dass dieses Bewusstsein einfach aufhört zu existieren, ist schwer zu fassen. Es ist, als würde man versuchen, sich das Nichts vorzustellen. Geht nicht, oder?
Außerdem, und das ist vielleicht der wichtigste Punkt, haben wir Angst, etwas zu verpassen. FOMO (Fear of Missing Out) mal zehn hoch unendlich! Wir wollen die Zukunft erleben, die nächsten coolen Gadgets sehen, die neuesten Staffeln unserer Lieblingsserien schauen. Wir wollen wissen, wie die Welt sich weiterentwickelt. Und wenn wir nicht mehr da sind, verpassen wir all das. (Ganz ehrlich, das ist für mich einer der schlimmsten Gedanken! 🙈)

Was können wir gegen diese Angst tun?
Gute Frage! Ich hab ehrlich gesagt auch keine Patentlösung. Aber ich glaube, es hilft, sich bewusst zu machen, dass diese Angst ganz normal ist. Jeder hat sie irgendwie. Und dass man nicht allein damit ist, ist schon mal beruhigend, oder?
Eine andere Möglichkeit ist, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Klingt abgedroschen, aber es stimmt halt. Wenn wir uns zu sehr mit der Zukunft oder der Vergangenheit beschäftigen, vergessen wir, das Leben zu genießen, das wir gerade haben. Und das wäre doch echt schade, oder?

Und vielleicht, ganz vielleicht, sollten wir uns auch damit abfinden, dass wir nicht alles kontrollieren können. Das Leben ist nun mal endlich. Und irgendwann ist es vorbei. Aber vielleicht ist das ja auch okay. Vielleicht ist das sogar das, was das Leben so wertvoll macht. (Okay, ich versuche, philosophisch zu werden. Verzeiht mir! 🙏)
Am Ende des Tages ist die Angst vor dem Nicht-mehr-Existieren wahrscheinlich einfach ein Teil des Menschseins. Und anstatt sie zu verdrängen, sollten wir sie vielleicht einfach akzeptieren. Und versuchen, das Beste aus der Zeit zu machen, die wir haben. Mit Apfelstrudel von Oma und allem drum und dran! ❤️
