Am Sonntag Dem Oder Den

Na, hast du dich auch schon mal gefragt, ob es richtig heißt: "am Sonntag", "an Sonntag" oder vielleicht sogar "auf Sonntag"? Keine Sorge, du bist nicht allein! Das ist ein kleines Minenfeld der deutschen Grammatik, das schon so manchen zur Verzweiflung getrieben hat. Aber keine Panik, wir nähern uns dem Ganzen ganz entspannt und mit einem Augenzwinkern.
Der kleine Sonntags-Detektiv: Warum überhaupt die Frage?
Warum machen wir uns überhaupt Gedanken darüber? Weil die deutsche Sprache so wunderbar präzise (und manchmal auch ein bisschen kompliziert) ist. Wir wollen ja schließlich richtig klingen, oder? Stell dir vor, du verabredest dich mit Freunden zum Brunch. Würdest du sagen: "Ich treffe euch an Sonntag"? Klingt ein bisschen komisch, oder? Eben!
Die Präpositionen (also Wörter wie "an", "am", "auf", "in") geben uns wichtige Informationen über wann oder wo etwas passiert. Sie sind wie kleine Wegweiser, die uns durch den Satz lotsen. Und da gibt es eben ein paar Regeln, die wir uns merken können.
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Das Rätsel der Präpositionen: "Am" ist unser Freund
Die gute Nachricht: Bei Tagen der Woche ist die Sache relativ einfach. In den allermeisten Fällen benutzen wir "am" in Verbindung mit dem Tag. Also:
- Am Montag gehe ich ins Büro.
- Am Dienstag habe ich Yoga.
- Am Mittwoch ist Bergfest! (Endlich Halbzeit der Woche!)
- Am Donnerstag treffe ich meine beste Freundin.
- Am Freitag beginnt das Wochenende! Juhu!
- Am Sonntag schlafe ich aus (hoffentlich!).
- Am Samstag gehe ich auf den Markt.
Das "am" ist eine Kurzform für "an dem". Stell dir vor, du lehnst dich an einen Baum. Genauso "lehnst" du dich quasi an den Tag. Und daraus wird dann "am".

Ausnahmen bestätigen die Regel (wie immer!)
Wie immer in der deutschen Sprache gibt es natürlich auch hier ein paar Ausnahmen, die man kennen sollte. Keine Angst, es sind nicht viele und sie sind leicht zu merken.
Wenn wir von einer sich wiederholenden Handlung an einem bestimmten Tag sprechen, können wir auch den reinen Wochentag ohne Präposition verwenden. Denk an Gewohnheiten oder Termine:
- Montag ist Sport. (Jeden Montag.)
- Freitag ist Pizza-Abend. (Feste Tradition!)
Hier betonen wir die Regelmäßigkeit, die Routine. Das ist ein feiner Unterschied, aber er macht einiges aus!

Ein kleiner Tipp: Denk an deine Pläne!
Eine Eselsbrücke, die dir vielleicht hilft: Stell dir vor, du planst etwas. Du schreibst in deinen Kalender: "Am Sonntag: Frühstück mit Oma". Du markierst diesen Tag ganz bewusst. Das "am" hilft dir, diesen bestimmten Sonntag hervorzuheben. Wenn du sagst "Sonntag gehe ich zu Oma", dann ist es eher eine allgemeine Aussage, vielleicht eine Gewohnheit.
Merke dir: Bei konkreten Plänen und Verabredungen ist "am" dein bester Freund.
![Wann verwendest du "dem" oder "den"? • einfach erklärt · [mit Video]](https://d1g9li960vagp7.cloudfront.net/wp-content/uploads/2025/02/WP_dem-oder-den-Ue_Lina2-576x1024.png)
Und was ist mit "an" Sonntag oder "auf" Sonntag?
"An Sonntag" ist nicht korrekt, wenn du von einem bestimmten Sonntag sprichst. "Auf Sonntag" ist noch seltener und wird meistens im Zusammenhang mit etwas verwendet, das verschoben wird. Zum Beispiel: "Das Spiel wurde auf Sonntag verschoben." Hier geht es aber nicht um deine Freizeitgestaltung am Sonntag, sondern um eine Verschiebung.
Warum das alles wichtig ist (und trotzdem entspannt sein darf!)
Klar, im Alltag versteht dich jeder, wenn du mal "an" oder "auf" Sonntag sagst. Aber wenn du dich sicher fühlen und zeigen möchtest, dass du die Sprache beherrschst, dann ist es gut, die Regeln zu kennen. Außerdem macht es einfach Spaß, sich mit Sprache auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie sie funktioniert!
Und das Wichtigste: Hab Spaß beim Sprechen und Schreiben! Die deutsche Sprache ist ein Abenteuer, und wir sind alle Entdecker. Und am Sonntag haben wir Zeit, uns davon zu erholen!
