35 5 Körpertemperatur Was Tun

Okay, mal ehrlich, wer kennt das nicht? Du fühlst dich schlapp wie ein nasser Waschlappen, die Nase läuft wie ein Wasserfall und du denkst: "Oh nein, nicht schon wieder!" Dann greifst du zum Thermometer und... BÄM! 35,5 Grad Celsius. Moment mal, ist das nicht ein bisschen zu kühl für ein warmes Blut?
Wir sind es ja gewohnt, dass uns gesagt wird, 37 Grad ist die magische Zahl. Aber was, wenn dein Körper sich denkt: "Ach, heute machen wir mal 'ne Eiszeit-Edition"? Keine Panik! Lass uns das mal genauer unter die Lupe nehmen.
Was bedeutet das überhaupt, 35,5 Grad?
Stell dir vor, dein Körper ist wie ein gemütlicher kleiner Ofen. Normalerweise brutzelt er so bei 37 Grad vor sich hin. Aber manchmal dreht jemand unbemerkt am Thermostat runter. 35,5 Grad ist dann so, als ob jemand vergessen hat, die Heizung anzustellen, nachdem er das Fenster aufgerissen hat. Es ist unter der "normalen" Temperatur, aber nicht unbedingt gleich ein Weltuntergangsszenario.
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Wichtig: Wir reden hier von Messungen unter der Achsel, im Mund oder im Ohr. Rektal gemessen wäre 35,5 Grad schon ein bisschen besorgniserregender. Aber erstmal tief durchatmen und weiterlesen!
Mögliche Ursachen für die "Eiszeit im Körper"
Warum spielt dein Körper verrückt? Hier ein paar Verdächtige, die wir mal unter die Lupe nehmen sollten:

- Die falsche Messmethode: Hast du das Thermometer auch richtig unter die Achsel geklemmt? Oder hat es vielleicht schon bessere Tage gesehen? Manchmal ist das Thermometer schuld, nicht du!
- Medikamente: Bestimmte Medikamente, vor allem solche, die den Kreislauf beeinflussen, können die Körpertemperatur senken. Lies mal den Beipackzettel.
- Schilddrüsenunterfunktion: Die Schilddrüse ist wie der Chef-Thermostat deines Körpers. Wenn sie nicht richtig arbeitet, kann's auch mal kälter werden.
- Unterkühlung: Klingt logisch, oder? Wenn du gerade einen Marathon im Schnee gelaufen bist (warum auch immer!), dann kann deine Temperatur schon mal absacken.
- Mangelernährung: Dein Körper braucht Brennstoff, um die "Heizung" am Laufen zu halten. Wenn du Diät-Technisch eher Richtung "Nulldiät" tendierst, könnte das ein Problem sein.
- Kreislaufprobleme: Wenn dein Kreislauf schlappmacht, wird die Wärme nicht mehr richtig im Körper verteilt.
Was tun gegen die Kälte? Erste Hilfe Tipps
Okay, du hast also 35,5 Grad und fühlst dich nicht gerade wie frisch aus dem Jungbrunnen gehüpft. Was nun? Hier ein paar Erste-Hilfe-Tipps:
- Warm anziehen: Zwiebellook ist dein Freund! Mehrere dünne Schichten wärmen besser als eine dicke.
- Warmes Getränk: Eine heiße Tasse Tee oder Brühe wirkt Wunder. Am besten noch mit einem Löffel Honig, das beruhigt die Seele.
- Bewegung: Ein kleiner Spaziergang oder ein paar Hampelmänner bringen den Kreislauf in Schwung. Aber übertreib es nicht!
- Warme Dusche oder Bad: Aber Achtung, nicht zu heiß! Sonst dreht dein Kreislauf erst recht durch.
- Ruhe: Manchmal braucht der Körper einfach eine Auszeit. Kuschel dich auf die Couch und entspann dich.
Aber Achtung! Wenn du dich richtig schlecht fühlst, also Schwindel, Bewusstseinsverlust oder andere beunruhigende Symptome hast, dann ab zum Arzt! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wann zum Arzt?
Generell gilt: Wenn die niedrige Körpertemperatur länger anhält, wenn du dich sehr unwohl fühlst oder wenn weitere Symptome hinzukommen, solltest du einen Arzt aufsuchen. Der kann dann genauer nachforschen, was los ist und dir die richtige Behandlung verschreiben.
Denk dran, jeder Körper ist anders. Was für den einen "normal" ist, kann für den anderen schon eine Abweichung sein. Hör auf dein Bauchgefühl und scheu dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Und jetzt: Aufwärmen, Tee trinken und gute Besserung!
