28 Grad Fahrenheit In Celsius

Okay, Freunde. Lasst uns über etwas reden, das mich persönlich ein bisschen, sagen wir mal, irritiert. Es geht um Fahrenheit und Celsius. Genauer gesagt: 28 Grad Fahrenheit in Celsius.
Ich weiß, ich weiß. Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir sollen alle tolerant und offen sein für andere Systeme. Aber ganz ehrlich? Fahrenheit ist einfach… merkwürdig. Es ist so, als hätte Daniel Gabriel Fahrenheit (ja, der Typ selbst!) beim Erfinden einfach eine Zufallszahl aus dem Hut gezaubert.
Denkt mal drüber nach. 0 Grad Fahrenheit ist angeblich die kälteste Temperatur, die er jemals gemessen hat. Wo? Irgendwo in Danzig im Winter? Und 100 Grad Fahrenheit ist die Körpertemperatur eines Pferdes? Ähm, okay? Ich meine, wirklich?
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Celsius hingegen… das ist pure Logik! 0 Grad ist Gefrierpunkt des Wassers, 100 Grad ist Siedepunkt. Einfach, sauber, elegant. Es ist wie der Unterschied zwischen einem perfekt gestutzten deutschen Rasen und… naja, einem etwas chaotischeren amerikanischen Vorgarten. (Nichts gegen amerikanische Vorgärten! Sie haben nur oft mehr Persönlichkeit...oder Unkraut.)
Und jetzt kommen wir zum Punkt: 28 Grad Fahrenheit. Was bedeutet das überhaupt? Ist es kalt? Ist es warm? Ist es eine Temperatur, bei der man eine leichte Jacke oder einen dicken Parka braucht?

Die Antwort? Es sind ungefähr -2,2 Grad Celsius. -2,2! Warum muss man diese Information erst umständlich umrechnen? Warum kann man nicht einfach sagen: „Es ist leicht unter dem Gefrierpunkt, zieht euch warm an!“? Das wäre doch viel effizienter!
Ich weiß, ich bin da vielleicht ein bisschen stur. Ich bin eben ein Gewohnheitstier. Aber jedes Mal, wenn ich eine Wettervorhersage in Fahrenheit sehe, seufze ich innerlich. Ich denke mir: "Oh Mann, nicht schon wieder diese Umrechnerei."

Und mal ehrlich, wer von uns hat wirklich eine intuitive Vorstellung davon, was 75 Grad Fahrenheit bedeuten? Ist das ein Tag für ein T-Shirt? Oder brauche ich doch noch einen Pullover? Ich muss immer erst kurz überlegen. Bei 24 Grad Celsius hingegen weiß ich sofort: Das ist perfektes Grillwetter!
Ich bin nicht der Einzige, der das so sieht, oder? Sagt mir, dass ich nicht der Einzige bin, der heimlich davon träumt, dass die ganze Welt endlich auf Celsius umsteigt! Ich will nicht mehr ständig mit meinem Handy hantieren und Temperaturen umrechnen müssen.
Gebt es zu. Tief im Inneren seid ihr auch Team Celsius. Ihr seid es einfach noch nicht bereit, es öffentlich zuzugeben. Es ist okay. Ich verstehe das. Der Widerstand gegen Veränderungen ist groß.

Aber denkt mal darüber nach. Wie viel einfacher wäre das Leben, wenn wir alle die gleiche Maßeinheit für Temperaturen verwenden würden? Kein Umrechnen mehr, keine Verwirrung mehr. Nur pure, einfache, logische Temperaturangaben. Wie herrlich!
Ich glaube, Anders Celsius (der kluge Kopf hinter Celsius!) würde sich freuen, wenn er wüsste, dass seine Erfindung so viele Jahre später immer noch geschätzt wird. Und dass es Menschen gibt, die leidenschaftlich dafür eintreten.

Deshalb, meine lieben Leser, plädiere ich heute für eine kleine Revolution: Sprecht über Celsius! Verwendet Celsius! Bringt euren Freunden und Familien Celsius näher! Lasst uns gemeinsam die Welt ein bisschen logischer machen, ein Grad Celsius nach dem anderen.
Und wenn ihr das nächste Mal eine Wettervorhersage in Fahrenheit seht, denkt daran: 28 Grad Fahrenheit sind -2,2 Grad Celsius. Und das ist ziemlich kalt. Zieht euch warm an!
Denn mal ehrlich, wer braucht schon Fahrenheit, wenn er Celsius haben kann? Das ist doch wie: Wer braucht
Kassette, wenn er CD haben kann, oder? Das ist meine unpopuläre Meinung. Und ich stehe dazu.
