2 Euro Münze Bertha Von Suttner 2002

Also, Freunde, setzt euch, bestellt euch einen Kaffee (oder ein Bier, ich urteile nicht!) und hört mal zu. Ich muss euch was erzählen, und zwar über eine Frau, die cooler ist, als ihr denkt – und das, obwohl sie auf einer 2-Euro-Münze abgebildet ist. Ja, richtig gelesen: Ich rede von Bertha von Suttner und der österreichischen 2-Euro-Münze von 2002.
Okay, okay, ich sehe eure Augen rollen. "Eine Münze? Ernsthaft? Das klingt so spannend wie ein Blick in meinen Geldbeutel am Monatsende." Aber wartet ab! Bertha war keine gewöhnliche Dame. Sie war eine Friedensaktivistin, eine Schriftstellerin und überhaupt eine ziemlich krasse Person. Stellt euch vor, ihr seid im 19. Jahrhundert, überall Kriege und Aufrüstung, und ihr sagt: "Nö, das gefällt mir aber ganz und gar nicht! Lasst uns lieber einen Tee trinken und über Frieden reden." Das war im Prinzip Bertha, nur ohne den Tee (vermutlich gab's auch Tee, aber das ist jetzt nicht so wichtig).
Diese 2-Euro-Münze, die die österreichische Nationalbank im Jahr 2002 in Umlauf brachte, ist mehr als nur ein Zahlungsmittel. Sie ist eine Hommage an eine Frau, die wirklich etwas bewegen wollte. Und das mit Erfolg!
Must Read
Bertha: Nicht nur ein hübsches Gesicht auf einer Münze
Bertha von Suttner war keine gelangweilte Adelige, die aus Langeweile ein paar Friedensreden gehalten hat. Sie war engagiert, sie war laut, und sie hat die Mächtigen dieser Welt ganz schön aufgemischt. Sie war quasi die Greta Thunberg des 19. Jahrhunderts, nur mit noch mehr viktorianischen Rüschen. Okay, vielleicht nicht ganz, aber ihr versteht, worauf ich hinauswill.
Ihr berühmtestes Werk, "Die Waffen nieder!", war ein Bestseller. Das Buch war so überzeugend, dass sogar Alfred Nobel, der Mann, der das Dynamit erfunden hat (ja, der!), von ihr inspiriert wurde, einen Friedensnobelpreis zu stiften. Und wer hat ihn als erste Frau bekommen? Richtig, Bertha höchstpersönlich im Jahr 1905. Das ist, als würde man dem Teufel ein Eis verkaufen und ihn dazu bringen, ein Wohltäter zu werden. Respekt!

Die Münze selbst ist relativ schlicht gestaltet. Sie zeigt Berthas Porträt im Profil, umgeben von ihrem Namen und dem Ausgabejahr. Nichts Aufregendes, aber der Bedeutung dahinter ist enorm. Jedes Mal, wenn ihr diese Münze in die Hand nehmt, haltet ihr ein kleines Stück Geschichte in euren Fingern. Und vielleicht inspiriert sie euch ja auch, ein bisschen friedlicher zu sein. Oder zumindest, eure Nachbarn nicht mit lauter Musik zu nerven.
Die 2-Euro-Münze: Mehr als nur Kleingeld
Also, warum ist diese Münze so besonders? Nun, erstens ist sie ein Zeugnis für die Errungenschaften einer außergewöhnlichen Frau. Zweitens erinnert sie uns daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern dass man dafür kämpfen muss. Und drittens...naja, sie ist halt cool. Wer kann schon von sich behaupten, eine Heldin des Friedens im Portemonnaie zu haben?

Und hier kommt ein kleiner Fun Fact: Die 2-Euro-Münze wurde erst 2002 eingeführt, also ist die Bertha-Münze sozusagen eine der "ältesten" Euro-Münzen überhaupt. Das macht sie zu einem begehrten Sammlerstück, zumindest für Leute, die Münzen sammeln. Ich persönlich finde ja, dass man das Geld lieber ausgeben sollte, aber jedem das seine.
Apropos ausgeben: Habt ihr euch jemals gefragt, wie Bertha ihr Geld verdient hat? Nun, sie war eine Zeit lang die Privatsekretärin von Alfred Nobel. Stellt euch das mal vor: Die Friedensaktivistin und der Dynamit-Erfinder, zusammen im Büro! Das klingt nach einer ziemlich explosiven Mischung. Aber anscheinend haben die beiden sich gut verstanden.

Bertha lebt! (Zumindest auf einer Münze)
Also, das nächste Mal, wenn ihr eine österreichische 2-Euro-Münze mit Bertha von Suttner in der Hand haltet, denkt an die Frau, die sich dem Krieg widersetzte, die für den Frieden kämpfte und die sogar Alfred Nobel beeinflusst hat. Denkt daran, dass auch kleine Dinge einen großen Unterschied machen können. Und denkt daran, dass selbst eine Münze eine Geschichte erzählen kann.
Und vielleicht, nur vielleicht, inspiriert euch diese kleine, unscheinbare Münze ja auch dazu, ein bisschen mehr wie Bertha zu sein. Nicht unbedingt, indem ihr Bücher schreibt oder den Friedensnobelpreis gewinnt (obwohl, warum nicht?), sondern einfach, indem ihr freundlicher seid, toleranter und ein bisschen mehr für das einsteht, woran ihr glaubt.

In diesem Sinne: Prost auf Bertha! Und auf die 2-Euro-Münze, die uns an sie erinnert.
Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss meine Geldbörse durchsuchen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich irgendwo noch eine Bertha rumliegen habe.
PS: Wenn ihr jemanden seht, der mit einer Bertha-Münze bezahlt, fragt ihn, ob er sie euch nicht abtreten würde. Ihr könnt sie dann als Glücksbringer verwenden. Oder einfach, um angeben zu können. Das ist auch okay.
